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Projektbeschreibung

Der Klimawandel stellt aufgrund der vielfältigen Auswirkungen auf die natürliche Umwelt eine zentrale Herausforderung für die gegenwärtige und für zukünftige Generationen dar. Innerhalb der internationalen Staatengemeinschaft besteht Einigkeit, die Folgen des anthropogen induzierten Klimawandels durch eine Reduktion der weltweiten Treibhausgas- und insbesondere CO2-Emissionen einzudämmen. Da sich nationale Maßnahmen zur Reduktion von CO2-Emissionen als nicht ausreichend erweisen, bedarf es internationalen Vereinbarungen, die eine möglichst große Anzahl von Akteuren in ein Klimaabkommen einbinden.

Das Forschungsprojekt leistet einen wesentlichen Beitrag zur Schließung bestehender Forschungslücken in Bezug auf internationale Klimaverhandlungen. Die daraus abgeleiteten Strategien dienen als Empfehlung für die effektivere Gestaltung der deutschen und europäischen Klimapolitik sowie zur Stärkung der Verhandlungsposition von deutschen und europäischen Repräsentanten/-innen in internationalen Klimaverhandlungen. Darüber hinaus werden sowohl Potenziale von freiwilligen Klimaschutzaktivitäten als auch bestimmende Faktoren für individuelle Anstrengungen zur Reduktion von CO2-Emissionen aufgedeckt und gezeigt, welche Rolle diese Aktivitäten im internationalen Verhandlungsprozess spielen können.

Projektlaufzeit: März 2012 bis Oktober 2015

Förderkennzeichen: 01 LA 1123